in eigener Sache

Ich bitte Leserinnen und Leser dieses Blogs um etwas Geduld. Nicht nur, dass das Transkribieren der sehr unleserlich geschriebenen Tagebücher ordentlich Zeit braucht, und nicht nur, dass ich hauptberuflich ganz woanders arbeite, sondern der Wrangelkiez und die Familie Kleeblatt sind nicht meine einzige Blog-Baustelle. D.h. wer sich jetzt gerade hier langweilt, kann, darf und soll ruhig auch mal in die anderen Blogs reingucken:

Da ist zum Beispiel der Blog, der meine Sammelleidenschaft zeigt, Fotografien des ausgehenden 19. Jahrunderts bis zum Aufkommen der privaten Fotografie der 1910er bis 1930er Jahre: http://fotobiographie.wordpress.com/

Dann ist da der Blog, der die Gesichter des 19. Jahrhunderts an das Tageslicht bzw. das Monitorlicht holen möchte. Es gibt hunderte Millionen Porträtaufnahmen aus dem 19. Jahrhundert – für Sammler aber haben sie indes keinen Wert, weil sie in der Regel nichts weiter über die Personen aussagen und für viele nur dann interessant werden, wenn (überwiegend) der Abgebildete einen Orden, Säbel oder Helm hat. Alle anderen Bilder werden auch wegen ihrer monotonen Aufnahmeperspektive nicht sonderlich gehandelt und sind tatsächlich nur Massenware (die, wie mir ein Berliner Trödler erzählte, gerne früher auch verheizt wurden…). Also, Fotos der Menschen des 19. Jahrhunderts – so wie sie vielleicht mein Urgroßvater abends täglich in der Kneipe hatte, gibt’s hier: http://gesichtergalerie.wordpress.com/.

Ebenfalls unterschätzt ist in diesem Zusammenhang, dass die Fotografen sehr schnell einen Markt aufrollten, der Siegeszug der Kabinettfotos und CDVs vollzig sich über den ganzen Erdball, war unmittelbarer Ausdruck der beginnenden Moderne, erschwinglich und schön, bedeutend für den Fotografierten wie für den Fotografen. Sehr bald wurde daher klar: die bis Ende der 1870er Jahre ungenutzte Rückseite eignet sich doch ideal für Werbung. Dieser Blog will diese Lücke nun schließen, indem sie nur die Rückseiten zeigt, die zum Teil sehr aufwendig und schön gestaltet wurden: http://rueckseiten.wordpress.com/

Na und dann gibt noch es den Blog über die Bergmannstraße und den Wrangelkiez, womit es dann aber auch mal gut ist…

 

 

 

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2 Antworten zu in eigener Sache

  1. notmsparker schreibt:

    Ich bin tiefsten beeindruckt und gleichzeitig ziemlich Happy jemanden zu kennen der auch denkt das alte Portrait Fotos etwas besonderes sind. Und mit Familie Kleeblatt muss man langsam zusammen reisen, es gehört sich so. Alte Geschichte brauchen viel Zeit weil Sie auch viel Zeit in sich haben.

    • bergmannstrasse schreibt:

      Hi, vielen Dank – ich freue mich über Deine/Ihre Kommentare! Und ich kann nur sagen, die Tagebücher werden schon noch detailreicher als sie es derzeit sind. Es werden ja auch noch Kinder geboren und leider sterben auch welche. Aber die Familie hat ja alle Zeiten überdauert und daher finden sicher auch einige wenige CDV-Formate auch meinem Familienbestand in meine Blogs ein…

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